
Noch einmal in meine Arme schneiden - mit dem Messer, ganz tief.
Wieder mal das Blut von der Klinge lecken - voller Lust, ganz sanft.
Mit Zigaretten mein Bein verbrennen - die Brandblasen zählen, Zeit verfliegt.
Hautlappen auseinander ziehen - wieder bluten lassen.
Mich der Leidenschaft des Blutes hingeben - ein explodierendes Gefühl.
Meine Wunden zärtlich liebkosen - sie sind schön.
Bilder mit rotem Saft an die Wände malen - Kunst.
Keine Angst vor Schmerzen - sie genießen.
Zurückziehen in die Dunkelheit - ein Gefängnis aus meinen Träumen.
In meinem eigenen Lebenssaft stehen - warm und rot.
Die Stiche in meinem Herzen fühlen - verletzend, schmerzvoll.
Die Folter an meinem Körper - wohltuend.
Der Hass in meiner Seele - so befriedigend, so vertraut.