Bücher über die Psyche
(5 Bücher)

Ich bin tausend Scherben
Innenansichten einer Psychotherapie

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Kurzbeschreibung
Als Grace Jackson eine Therapie bei dem Psychoanalytiker Fayek Nakhla beginnt, ringt sie mit dem Gefühl, nicht zu existieren, das sich in Aggressionen und Selbstverstümmelung äußert. Abwechselnd aus der Sicht des Analytikers und der Patientin erzählt, liegt hier ein einzigartiger und faszinierender Bericht einer für alle Beteiligten nicht ungefährlichen Therapiemethode vor, die der Patientin die uneingeschränkte Regression erlaubt und so eine Neugeburt ihres ganzen Selbst ermöglicht. »Nakhlas Denken und Intuition sind das beste Zeugnis für eine zeitgenössische psychoanalytische Praxis.« (Christopher Bollas, Mitglied der British Psycho-Analytical Society)

Das Drama des modernen Kindes

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Kurzbeschreibung
Wolfgang Bergmann zeichnet das Psychogramm einer Generation, die in hohem Maß durch die zeitgenössische Medienwelt mit ihren Bildern geprägt ist. Klar und schonungslos wirft er einen Blick hinter die Kulissen heutiger Kindheit und benennt die Ursachen für die zunehmenden Schwierigkeiten, in denen unsere Kinder stecken.
Sie wirken, als seien sie ständig auf der Suche, manche sind impulsiv, hyperaktiv, andere ziehen sich ganz zurück, sie ritzen oder hungern sich manchmal bis zum Tode. Kinder einer halt- und schutzlosen Generation, Verstörte und Störenfriede in einer glitzernden und fälschenden Medienwelt. Wer sind diese Kinder und Jugendlichen, die häufig in auf den ersten Blick harmonischen Familien aufwachsen und denen doch etwas Entscheidendes fehlt? Wolfgang Bergmann gibt kulturpsychologische Erklärungsmuster, die helfen, Störungen zu erkennen und zu vermeiden. Ein unverzichtbares Buch für verantwortungsbewusste Eltern und Pädagogen.
 

 

Total durchgeknallt
Hilfen für Kinder und Jugendliche in psychischen Krisen
 

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Kurzbeschreibung
"Meine Tochter in der Kinder- und Jugendpsychiatrie - wie konnte das passieren? Wie hat das alles angefangen? Meine Tochter wurde irgendwie launisch. Mal war sie niedergeschlagen, mal total aufgedreht, dann wieder aggressiv. Die kommt in die Pubertät, meinten Freundinnen und andere, mit denen ich sprach. Im 7. Schuljahr begannen die Schulprobleme. Immer öfter war ihr morgens schlecht, sie hatte Bauchweh usw. Der Arzt konnte nichts finden, also suchte ich Hilfe beim Schulpsychologischen Dienst. Ich bat in der Schule um die Versetzung in die Parallelklasse. Ich sprach mit dem Direktor, dem Klassenlehrer, der Sozialbetreuerin der Schule. Alle erklärten mir, dass meine Tochter unauffällig sei und die von mir gewünschten Maßnahmen nicht erforderlich seien." Gunhild Molitor

Wenn Kinder und Jugendliche aus dem Rahmen fallen, in der Schule auffällig werden, aggressiv nach außen gehen oder sich im Gegenteil nach innen zurückziehen, weil Angst oder Depressionen sie lähmen, erfordert es Mut, sich Hilfe zu holen und auch Ausdauer, bis man den richtigen Ansprechpartner gefunden hat. In diesem Buch beschreiben Jugendliche ihre typischen Probleme und Fachleute stellen mögliche Anlaufstellen vor. Kurze Beschreibungen der häufigsten Störungsbilder und gängigen therapeutischen und institutionellen Angebote helfen Eltern und Jugendliche bei der Suche nach dem richtigen Weg aus einer psychischen Krise.
Total durchgeknallt ist nach den erfolgreichen Titeln "Wenn die Seele überläuft" und "Irrwege, eigene Wege" das dritte Buch aus der Düsseldorfer Kinder- und Jugendpsychiatrie im Psychiatrie-Verlag.
 

Wenn die Seele überläuft

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Auch als Hörbuch - Bestellen

Kurzbeschreibung
Das Buch läßt die Nöte sich allein und unverstanden fühlender Jugendlicher erahnen. Die unterschiedlichen Problematiken werden zum individuellen Ausdruck einer Ohnmacht, eines Hiferufs. Das Buch bezieht keine Stellung und genau darin liegt seine Stärke, denn die Berichte sprechen ihre eigene beeindruckende Sprache. Und bei allem schimmert das Ausmaß an Mut und Hoffnung der Jugendlichen durch. Die klaren Darstellungen in der Sprache der betroffenen Jugendlichen bilden eine gute Ergänzung zu den diagnostischen Falldarstellung in Lehrbüchern der Kinder- und Jugendpsychiatrie und können den in diesem Bereich Tätigen zu mehr Verständnis für die Probleme ihrer Patienten verhelfen.

 

Maya mein Mädchen

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Kurzbeschreibung

Die Dinge verändern sich, wenn ich sie zu lange ansehe.
In diesem Fahrstuhl ist ein Spiegel. Mich verwirrt es immer, in einen Spiegel zu sehen. Ich komme mir so unwirklich vor, so fremd. Während ich auf meine Schuh-spitzen starre, um bloß nicht in den Spiegel sehen zu müssen, fällt mir mein Traum von einem Spiegellaby-rinth ein. Spiegel, die wachsen, sich vervielfachen, nur noch ich, von allen Seiten. Verirrt zwischen Spiegeln. - Der Fahrstuhl ruckt, atemlos presse ich meinen Rücken gegen die Wand. Bin ich steckengeblieben? Ich habe Platzangst, ich werde es nicht aushalten, ich werde gegen die Wände schlagen, ich werde glauben, daß alles zu En-de ist und vergessen, wer ich bin. Angst und Ohnmacht. Viel zu langsam öffnen sich die Türen, geben mich frei. Ich atme durch und klingele an der Tür der Zahnarzt-praxis.
Wartezimmer haben immer eine seltsame Atmosphäre, aufgeladen mit Anspannung und Angst, die aber nie-mand zeigt. Ich setze mich auf einen Stuhl am Fenster, direkt neben eine Grünpflanze. Auch ich habe Angst. Während ich die Titelseiten der Zeitschriften betrachte und die Wichtigtuerei der Schlagzeilen auf mich wirken lasse, merke ich, wie nervös ich bin. Neben mir höre ich ein aufdringliches Schnaufen. Der Erzeuger, ein unappe-titlicher Mann von etwa Mitte fünfzig, füllt den Stuhl mehr als aus und läßt die Folge seines übermäßigen Bier-genusses zwischen seinen gespreizten Beinen hindurch-hängen. Die Haare, etwas fettig, nah am Kopf klebend, der Mund halb geöffnet und jenes Schnaufen produzie-rend. Ich merke, daß ich aggressiv werde. Sein Ellenbo-gen berührt fast meinen, ich rücke meinen Stuhl ein we-nig nach rechts, nehme mir eine Zeitschrift und versu-che, das Schnaufen in der Buchstabenflut zu ertränken. Vergeblich. Es untermalt den Bericht über einen neuen Hollywoodfilm, der das Leben eines verrückten Mathe-matikers darstellt. Ich beginne zu lesen.
"Frau Tenius, bitte."
Ich lasse das Schnaufen hinter mir und folge der Arzt-helferin ins Behandlungszimmer, setze mich auf den Zahnarztstuhl.
"Es geht gleich los."