Grau

Ruhigen Schrittes schlich ich träge
Durch die Schwarzgefärbte Nacht
Unter nächtlich grauen Eichen
Die Erinnerung erwacht’.

Denkend an die stillen Tage
Sacht gewärmt vom Sonnenlicht
Bis der Mond des Abends dann
Wollt’ erfüllen seine Pflicht.

Wie das Spiel der Tageszeiten
Änderte sich mein Gemüt
Aber jetzt verweil’ ich hier
Und mein Funke nicht mehr glüht.

Heimlich wurd’ die Welt verlassen
Und was blieb ist graue Farb’
Als die Sonne mit dem Mond
In der Dämmerung erstarb.