Ab heute wohne ich im Grab

Verlasse heut das Leben,
steige ein in meinen Sarg.
Keiner konnte mir Seelenschmerz nehmen.
Ab heute wohne ich im Grab

Dort ist es dunkel, kein Sonnenstrahl tritt ein.
Ich liege still -
beweg´ mich nicht,
ab heute werd´ ich glücklich sein.

Zwar wird mein Lachen nicht erhört,
und auch kein Vogel singt für mich,
doch keiner da, dem meine Visage stört
und auch hassen muss ich nicht.

der Klotz aus Holz indem ich liege
ist sehr kalt und riecht verwest.
Brauch nicht mehr streben nach einem Siege,
damit du, Liebster, nicht von mir gehst.

Ich bin allein, wie vorher auch.
Eine Träne, trocken, auf dem Gesicht.
Die Hände gefaltet vor meinem Bauch,
mich berührt kein warmes Licht.

Nun bin ich frei, denn ich bin tot.
Lebe nicht mehr in der Not.
Steige ein in meinen Sarg.
Ab heute wohne ich im Grab.