Nacht , 16.08.2000

Hi, Mandala! [an der Stelle mein Spitzname]

So, mal eben aus [der Name des Ortes unserer Ferienwohnung] ein lieber Gruß von mir und von deiner Mama (ist ja in [Name des Ortes, wo unser Wohnhaus steht] im Hause) an dich.
Richtig  Wichtiges kann man wohl derzeit am besten per Mail oder im Chat besprechen. Da ich mich ungern im Chat einloggen möchte (womöglich als *[Name meines Vaters]Auge* :-)  -> also die E-Mail.

Du weisst (hoffentlich), dass unsere Sicherheit und Geburgenheit in der Stärke unserer Familie liegt. Solch eine Stärke nährt sich ausschließlich durch (un-)ausgesprochene und absolute Liebe und Vertrauen zueinander.
Mama und ich möchten uns für Deinen Brief an uns bedanken! Du hattest ihn nicht per Post geschickt, sondern auf deinem Schreibtisch so für uns hinterlegt, dass er offensichtlich für uns bestimmt war, und wir ihn lesen sollten. Noch einem Danke dafür, mein Herz!
(Kriege jetzt bitte keinen Schreck!!)
Wenn es um euch Kinder geht, ist uns Menschliches so schnell nicht fremd.
Durch unsere Gemeinsamen (guten) Familien-Erfahrungen weisst du ja, dass Gemeinsamkeit stark macht. (na ja, ist eben so´n Spruch.)
Eine Angst, eine Sorge oder Leid über Erfahrenes oder Zukünftiges soll bei uns nie *das Ding* des Einzelnen sein; -->es ist immer unsere! Familie, die Leiden und Freuden teilt.

Hi, Mandala [wieder mein Spritzname]!, packen wir´s? Mama und ich meinen: klar doch! Und sollten wir an unsere Grenzen kommen, gibt es Leute, die da erst anfangen.

Ein Schmatzi-Küßchen (iiihh-Bäähhh) von deinem Papa.

(PS.: von irgendwo guckt (leider zu oft unbeachtet) der *Liebe Gott* zu. Und dessen Liebe und Verständnis ist so grenzenlos, wie Freud und Leid es sein können.)
(Also, lieber Gott, kannste dich bitte mal für´n Moment auf die [unser Familienname] konzentrieren. Danke.

 

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